Eve & Rave - Fachtagung

Tanzkultur - Drogenkultur
Partydrogen zwischen Gebrauch und Mißbrauch

Mittwoch, 23. Oktober 2002, Volkshaus Zürich

 

Druckerfreundliche Version: http://www.eve-rave.net/abfahrer/presse/presse02-09-17.pdf
Flyer: http://www.eve-rave.ch/fachtagung/Flyer%20Fachtagung.pdf

 

Programm:

9.00 Uhr Begrüßung / Tagesablauf
9.15 Uhr Franz X. Vollenweider (PD Dr. med.; Uniklinik Zürich)
Neue Forschungsergebnisse zu MDMA und anderen Partydrogen
Diskussion / Fragestellungen
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Kaffeepause
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10.30 Uhr Tibor Harrach (Pharmazeut; Eve & Rave e.V. Berlin; LAG-Drogen Berlin)
Mischkonsum & Wechselwirkungen diverser Partydrogen
Diskussion / Fragestellungen
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Mittagessen
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13.30 Uhr Günter Amendt (Dr. Phil, Soziologe, Hamburg)
Pharmadrogen: Drogen für die Zukunft?
Diskussion / Fragestellungen
14.30 Uhr Georg Castelberg & Oliver Beyeler (CH-Partyorganisatoren: Werkraum INFX & Akascha)
Kultivierte Massenberauschungs-Rituale?
Diskussion / Fragestellungen
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Kaffeepause
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15.30 Uhr Podium:
Die heutige (Party-) Drogenkultur und ihre Herausforderung an die Prävention
Günter Amendt, Referent;  Tibor Harrach, Referent;  Marta Kunz, Dr. med., Facheinheit Sucht und AIDS, BAG;  Roland Stähli, lic. phil., Präventionsbeauftragter des Kantons Zürich;  Mireille Stauffer, Sozialarbeiterin FH, Eve & Rave, Zürich
Moderation: Roger Liggenstorfer, Verleger, Eve & Rave, Solothurn
Diskussion / Fragestellungen
17.00 Uhr Ende der Fachtagung

 


Rahmenprogramm:
Info- & Bücherstände, Film- und Video-Beiträge, Posterausstellung

 


Grundprämisse
Eve & Rave vertritt seit jeher die Grundprämisse, daß ein Drogengebrauch existiert und lernbar ist, bei dem die bereichernden Aspekte überwiegen und die Konsumrisiken auf ein Niveau reduziert werden können, das tiefer ist als das vieler Sportarten oder des Straßenverkehrs. Trotzdem beobachtet auch Eve & Rave mit Besorgnis, daß sich vor allem unter ganz jungen Konsumierenden vermehrt problematische Konsummuster durchsetzen.

 

Drug-Checking
Die letzte Eve&Rave-Fachtagung (1997) stand noch ganz im Zeichen des Drug-Checkings und der Frage, ob Pillentests als Dealerservice oder Konsumentenschutz zu bezeichnen seien. Eve & Rave setzt sich seit Jahren für ein nationales Drug-Checking-Programm ein und führt sein eigenständiges Drug-Checking-Programm trotz einigen Unterbrüchen sowie Widerständen von diversen Seiten weiter. Das beharrliche Eintreten für diese Präventionsmaßnahme hat einiges bewirkt: mittlerweile werden in den Kantonen Zürich (Streetwork) und Bern (Stiftung Contact) Pillen an Parties getestet. Ein nationales Drug-Checking-Programm und ein entsprechendes Frühwarnsystem (Monitoring) fehlen aber leider nach wie vor.

 

Akzeptanzorientierte und szenennahe Prävention
Nichts desto trotz ist die konsequent akzeptanzorientierte und szenennahe Prävention noch immer ein kontrovers diskutiertes Thema und die Partykultur stößt nach wie vor auf viel Ablehnung und Unverständnis. Grundlage der Arbeit von Eve & Rave und Grundvoraussetzung für die sekundärpräventive Arbeit in diesem Bereich ist aber gerade das Verständnis für die Partykultur und der akzeptanzorientierte Ansatz, bei dem Wert auf einen offenen Kontakt zur Zielgruppe gelegt wird. Obwohl die Wichtigkeit der Sekundärprävention im Partybereich von Fachleuten und Behörden zunehmend erkannt wird, besteht nach wie vor großer Handlungsbedarf. Aus diesem Grund lädt Eve & Rave zur Fachtagung ein, an der wir einen Einblick in unsere Arbeit vermitteln und mit Fachleuten das Spannungsfeld zwischen Gebrauch und Mißbrauch von Partydrogen diskutieren.

 

Vernetzung und Kooperation
Vernetzung und Kooperation sind uns sehr wichtig. Erwähnenswert ist u.a. die gemeinsame Überarbeitung der 64-seitigen Partydrogenbroschüre von Eve & Rave, die 2001 in 4. Auflage als Koproduktion mit Streetwork Zürich, FASD Fribourg, Radix Svizzera italiana und mit Unterstützung von Eve & Rave e.V. Berlin in deutscher, französischer und italienischer Sprache herausgegeben wurde. An unsern Partyeinsätzen nehmen immer häufiger SozialarbeiterInnen teil. Professionelle soziale Institutionen wie auch staatliche Präventionsstellen sind Mitglieder bei Eve & Rave Schweiz. Mit dem BAG wird seit Jahren ein regelmäßiger Kontakt gepflegt.

 

Zur Fachtagung
Als Einstieg werden Fachleute die aktuellsten Forschungsergebnisse sowohl zu einzelnen Substanzen wie auch zum Mischkonsum und die Wechselwirkung mit herkömmlichen und HIV-Medikamenten aufzeigen. Danach wird das Thema aus soziologischer Sicht beleuchtet und schweizer Partyorganisatoren vermitteln uns ihre Beobachtungen. Im anschließenden Podium mit Vertretern aus Bund und Kanton werden die Tagesreferenten und AktivistInnen von Eve & Rave Strategien für eine ehrliche und effiziente Prävention im Partybereich diskutieren.

 

Anmeldung

Die Tagungskosten betragen
Fr. 120.--;  € 85.-- für TeilnehmerInnen aus Institutionen, Berufstätige sowie professionelle SozialarbeiterInnen.
Fr.  60.--;  € 42,50 für Nichterwerbstätige, Leute in Ausbildung oder mit niederem Einkommen (bitte bei Anmeldung den Grund für den Spezialtarif angeben).

Anmeldefrist:
10. Oktober 2002

Annullierung:
bis Ende September mit 50% Annullierungskosten, danach 75%

Die Anmeldungen können folgendermaßen getätigt werden:
Per E-Mail: info@eve-rave.ch
Per Fax: 0041 - 32 - 621 89 47
Per Post: Eve & Rave Schweiz
Postfach 140
CH-4502 Solothurn


Mit der gleichzeitigen Einzahlung auf unser PC-Konto 45-3883-8 (Postscheckamt Solothurn) wird die Anmeldung definitiv. Ansonsten senden wir den AnmelderInnen nach erfolgter Anmeldung den entsprechenden Einzahlungsschein zu. Die Anmeldung wird erst durch die Einzahlung gültig. Die Platzzahl ist beschränkt. Die Zuteilung erfolgt nach Anmeldungseingang. Alle Angemeldeten erhalten ca. zehn Tage vor der Fachtagung die Tagungsunterlagen zugeschickt.

 


Eve & Rave, Verein zur Förderung der Partykultur und zur Minderung der Drogenproblematik
Eve & Rave (Schweiz), Postfach 140, CH-4502 Solothurn     info@eve-rave.ch      http://www.eve-rave.ch

 

Die Referenten


Franz X. Vollenweider

Der Forscher Franz X. Vollenweider ist Leiter des Forschungsbereiches Neuropsychopharmakologie und Brain Imaging an der Psychiatrische Universitätsklinik Zürich. Die Hauptforschungsgebiete sind:
Neurobiologie der Psychosen
Affektivität, Serotonin und MDMA
Methodenentwicklungen


Wie viele Schizophrenien gibt es?
Schizophrenien zeigen die unterschiedlichsten Erscheinungsbilder und Verlaufsformen. Und auch die funktionellen und strukturellen Hirnveränderungen bei schizophrenen Patienten sind äußerst vielfältig. Neurobiologische Schizophreniemodelle versuchen, diesem Syndrom und seinen mannigfaltigen Ursachen auf die Spur zu kommen.
Der Artikel von Franz X. Vollenweider und Daniel Hell zum Thema Schizophrenie und Halluzinationen aus Neurowissenschaften (Magazin der Universität Zürich Nr. 3/98 und Bulletin der ETH Zürich Nr. 271/Dez. 1998) kann unter der folgenden Adresse aufgerufen werden:
 http://www.unicom.unizh.ch/magazin/archiv/3-98/schizo.html

Ecstasy
Die Lokalisation MDMA-induzierter hirnelektrischer Aktivität bei gesunden Probanden mittels Low Resolution Brain Electromagnetic Tomography (LORETA) wurde in einzigartiger Weise von Franz X. Vollenweider, E. Frei und A. Gamma untersucht. Eine Zusammenfassung des Forschungsberichtes kann in Band 1 Suchtforschung des BAG 1996 bis 1998 / Grundlagenforschung auf Seiten 6-14 nachgelesen werden:
 http://www.bag.admin.ch/sucht/publikationen/suchtforschung_1_4.pdf

Bewußtsein und außergewöhnliche Bewußtseinszustände
Franz X. Vollenweider ist Mitglied des Europäischen Collegiums für Bewußtseinsstudien (ECBS). In diesem Bereich forscht Vollenweider an bildgebenden Verfahren zur Darstellung veränderter Bewußtseinszustände:
 http://www.magnet.ch/ecbs/abstr/a1996hb/plenlect.htm#Vollenweider

 

Dr. F. X. Vollenweider
Psychiatrische Universitätsklinik Zürich
Lenggstr. 31, Postfach 68, CH-8029 Zürich

Tel.:
Tel.:
Fax:
E-Mail:
0041 - 1 - 384 21 11 (Zentrale)
0041 - 1 - 384 26 04 (Büro)
0041 - 1 - 384 33 96 (Büro)
vollen@bli.unizh.ch

 

Tibor Harrach

Tibor Harrach studierte an der Philipps Universität Marburg Pharmazie, dann folgte eine mehrjährige Tätigkeit in der Pharmaproduktion und Qualitätskontrolle bei der Bayer AG in Leverkusen und derzeit widmet sich Harrach der Forschung und Lehre im Bereich Biochemie und pharmazeutischen Chemie an der Freien Universität in Berlin. Als langjähriges Mitglied der Landesarbeitsgemeinschaft Drogen (LAG-Drogen) von Bündnis 90/Die Grünen in Berlin und Vorstandsmitglied von Eve und Rave e.V. Berlin publizierte er mehrere Artikel zum Thema Ecstasy und anderen Partydrogen und hält Vorträge zum Thema HIV-Medikamente und ihre Wechselwirkungen mit diversen Partydrogen.


Drogenpolitisches Grundsatzprogramm
Für das Fachforum Drogen des Grün-Alternativen Jugendbündnisses (GAJB) verfaßte Tibor Harrach den pharmazeutischen Teil des Drogenpolitischen Grundsatzprogramms:
 http://www.gruene-berlin.de/drogen/LAG-Drogen/Grundsatzprogramm.html

Ecstasy und Techno
Informationen zur Wirkung, gesundheitlichen Risiken und juristischen Folgen des Ecstasy-Konsums mit Beschreibung der unterschiedlichen Wirkungen von MDMA, MDE, MDBD und MDA. Text: Tibor Harrach (Pharmazeut) und Joachim Eul (Biochemiker und Mykologe).
 http://www.gruene-berlin.de/drogen/LAG-Drogen/ecstasy.html

Erleben von LSD
Der Begriff "LSD" ist in der breiten Öffentlichkeit mit diffusen Ängsten besetzt. Er wird assoziiert mit Horrortrips, Persönlichkeitszerfall, Psychiatrie und Selbstmord. Andererseits beschreiben viele Konsumenten außergewöhnliche Erlebnisse, die ihr Leben bereichert haben. Die Inhalte der Texte zeigen auf, wie so etwas möglich ist, denn es kommen nicht nur die Entdeckung, Geschichte und Prohibition der Substanz zur Sprache, sondern auch Ergebnisse aus der Bewußtseinsforschung und Phänomene außergewöhnlicher Bewußtseinszutände wie auch die pharmakologischen Wirkmechanismen von LSD. Text: Tibor Harrach (Pharmazeut), Doren Howitt (Psychologin), Silke Kolwitz (Sprecherin des Fachforum Drogen des GAJB) und Peter Lintlahr (Jurist, Referent für Rechtsangelegenheiten beim Drogenbeauftragten des Hamburger Senats).
 http://www.gruene-berlin.de/drogen/LAG-Drogen/lsd.html

Zauberpilze
Aus den spirituellen Sitzungen der Ureinwohner Amerikas und Asiens leiten sich die seit einigen Jahren in Europa stattfindenden Pilzrituale ab, welche oft länger als einen Tag dauern und immer mehr mit psychedelischen Drogen experimentierende Menschen entdecken auf der Suche nach fundamentalen Erkenntnissen ihre verborgenen Wünsche nach spirituellem Erleben und dem "Einssein mit der kosmischen Ewigkeit" in einer sonst entzauberten, immer kälter werdenden, rationalen und materiellen Welt. Text: Tibor Harrach (Pharmazeut) und Joachim Eul (Biochemiker u. Mykologe).
 http://www.gruene-berlin.de/drogen/LAG-Drogen/zauberpilze.html

 

Tibor Harrach
Lettesttr. 3, D-10437 Berlin

Tel. u. Fax:
E-Mail:
0049 - 30 - 448 67 59
tibor.harrach@snafu.de

 

Günter Amendt

Seit drei Jahrzehnten beschäftigt sich der auf Jugendsoziologie spezialisierte Sozialwissenschaftler Günter Amendt mit Drogen. Sein thematischer Schwerpunkte ist - auf den verschiedensten Ebenen - die Aufklärung. Denn, so der als Gutachter in Drogenfragen hochgeschätzte Experte: Es ist ein Irrglaube, daß es möglich wäre, eine drogenfreie Gesellschaft zu etablieren.
Bereits in seinem ersten Buch zum Thema Drogen "Sucht Profit Sucht" (1972) befaßte sich Günter Amendt mit den Auswirkungen des weltweit betriebenen "War on Drugs". Seit dieser Zeit erklärt er wieder und wieder, daß dieser Krieg gegen Drogen mehr Schaden anrichtet als abwendet und fordert "eine neue Logik im Umgang mit dem Drogenproblem". Die bisherige Bilanz: Es bewegt sich etwas, aber nicht genug - und vor allem nicht immer in die richtige Richtung.


Die internationale Bilanz des "War on Drugs"
Günter Amendt findet es schon erstaunlich, wie locker, unbefangen, ja skrupellos nach wie vor Politiker und Politikerinnen die Ausweitung des "Krieges gegen Drogen" propagieren. Dieser mittlerweile dreißigjährige Krieg ist eine blutige Realität und keine harmlose Metapher. Der Einsatz militärischer, polizeilicher und geheimdienstlicher Gewaltmittel schafft Opfer auf beiden Seiten; insbesondere in den Produzentenländern Asiens und Lateinamerikas.
 http://www.sterneck.net/cybertribe/amendt

Drogen sind gefährlich, Spaß machen sie trotzdem
Rot-Grün zeigt sich blind gegenüber der Realität: Es gibt einen genußorientierten, autonom kontrollierten Drogenkonsum, und um Verbote schert sich die Cannabisszene ohnehin nicht. (taz Nr. 5791 vom 20. März 1999 Seite 3)
 http://www.hanfnet.org/archiv/amendt-drogen-legalisierung.html

Wer nascht am Kuchen?  Über die offenen und heimlichen Gewinner im Suchtgeschäft
Gerade in einem Land wie der Schweiz, wo drogenpolitisch mehr erreicht wurde als irgendwo sonst in Europa, hat die Drogendiskussion, angestachelt von rechtspopulistischen "law and order" Fanatikern, ein oft erschreckendes Ausmaß an Irrationalität erreicht. Wenn wir also verstehen wollen, wie und wo sich der Widerstand gegen das drogenpolitisch Vernünftige und therapeutisch Vertretbare formiert und organisiert, kommen wir automatisch zu der Frage, die sich hinter der Küchenmetapher des mir gestellten Vortragsthemas "Wer nascht am Kuchen?" verbirgt. Es ist die Frage nach den Interessen. Zwar sind Moral und Doppelmoral mit dem sogenannten Drogenproblem eng verknüpft, - die Drogendiskussion ist oft nicht anderes als eine verkappte Moraldebatte -, doch am Ende entscheidet nicht das Gebot der Moral sondern die Frage des Interesses über die Gewinner und die Verlierer im Suchtgeschäft. Man kann diese Frage also gar nicht oft genug stellen: Wer ist aus welchen Gründen daran interessiert, den bestehenden schlechten Zustand beizubehalten? Und wer ist aus welchen Gründen an einer Aufhebung des drogenpolitischen Status quo und an einer Infragestellung des Prohibitionsdogmas interessiert?

(Vortrag gehalten an der 7. Sarganserländer Suchtfachtagung "Das Geschäft mit der Sucht. Ein Gewinn für alle?" am Donnerstag, 6. April 2000 im Kursaal Bad Ragaz, Schweiz)
 http://www.sd-sargans.ch/2000/referate4.htm

 

Günter Amendt

E-Mail: GAmendt@aol.com

 

Georg Castelberg & Oliver Beyerle
(CH-Partyorganisatoren: Werkraum INFX & Akascha)

Im Dezember 2001 wurde die Event-Organisation Akascha von ehemaligen Mitarbeitern der Event-Organisation Carisma gegründet. Die neue Event-Organisation Akascha besteht aus einem Organisator, der alle Parties organisiert, einem Dekoteam, das alle UV-Dekorationen erstellt und einem individuell zusammengestellten Helferteam für die Parties. Alle Parties werden in Zusammenarbeit mit Werkraum INFX durchgeführt. Zusätzlich wird die Organisation durchh den Verein Miracle-X unterstützt. Im Akascha Bastel-Raum in Kriens werden alle UV-Dekorationen vom Dekoteam erstellt und das ganze Partymaterial gelagert. Das Ziel von Akascha ist, legale und schön dekorierte Psytrance Goa-Parties "indoor" und "open air" zu veranstalten. Diese sollen "open-end" und an verschiedenen Orten in der ganzen Schweiz verteilt durchgeführt werden. Siehe Parties!


Zaubertanz im Felsenkranz III  -  Zillis / Via Mala / Graubünden
Akascha & Werkraum Infx
Zaubertanz im Felsenkranz III
Freitag, 5 July 2002, 20:00 Uhr bis Sonntag, 7 July 2002, open end!
 http://www.infxrec.com/parties/viamala03/party_fels3.html
 http://goatrance.free.fr/parties/search_part_upc.php3?search_country=3DSwitzerland
Berichte zur Party: http://goa.ch/reports.html?start=3D1395

Tanzritual im Engadinertal  -  Campingplatz Sur En im Val d‘ Uina, Graubünden
Akascha & Werkraum Infx
Freitag 31. Mai ab 20.00 Uhr bis Sonntag 2. Juni 2002 open end!
 http://www.infxrec.com/parties/engadin/party_engadin.html
Berichte zur Party: http://goa.ch/reports.html?start=3D1339

Zaubertanz im Felsenkranz II  -  Zillis / Via Mala / Graubünden
Carisma & Werkraum Infx
Fr. 1. bis Mon. 4. Juni 2001 (Pfingst-Weekend), Freitag ab 20.00 Uhr bis Montag-Abend open end!
 http://www.infxrec.com/parties/viamala02/party_fels2.html
 http://www.carisma-goa.ch/De/party_gallerie2001.html

 

Akascha
Postfach 1018
CH-6010 Kriens

E-Mail:
Homepage:
contact@akascha.ch
http://www.akascha.ch

 

WERKRAUM INFX Records
> event-organisation
> sound- und lichtkonzepte
> deko-produktion
> studio home-recording
> dj INFX (booking here)

Tel.:
E-Mail:
Homepage:
0041 - 78 - 870 77 78
werkraum@infxrec.com
http://www.infxrec.com

 

Rückblick
Fachtagung vom 2. Juni 1997

An der Tagung "Drug-Checking - Gesundheitsvorsorge in der Partyszene - Konsumentenschutz oder Dealerservice?" von Eve & Rave in Zürich am 2. Juni 1997 nahmen über hundert Delegierte öffentlicher und privater Institutionen und Organisationen teil. Dort stellte Prof. Dr. Peter Albrecht sein Rechtsgutachten zum rechtlichen Status von Drug-Checking vor. Am gleichen Tag stellte das BAG sein 98in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten zur selben Thematik in Bern vor.

An der Fachtagung referierten die renommiertesten Fachleute aus der ganzen Schweiz, so:


Franz Vollenweider, Dr. med., Oberarzt, Forschungsabteilung, Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, zum Thema: Erste Resultate der Projektstudie: "Kognitive und somatische Kurz- und Langzeiteffekte von Ecstasy".

Rudolf Brenneisen, Prof. Dr. pharm., Departement für klinische Forschung, Universität Bern, zum Thema: "Zur pharmakologischen (und toxikologischen) Besonderheit von Partydrogen: Folgerungen bezüglich Durchführung von Labortests".

Felix Gutzwiller, Prof. Dr. med., Leiter des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin, Universität Zürich, zum Thema: "Grenzen, Glaubwürdigkeit und Wirkung öffentlicher und privater Gesund-heitsvorsorge am Beispiel des sich ausbreitenden Mischkonsums von Partydrogen".

Peter Albrecht, Prof. Dr. jur., Strafgerichtspräsident Basel-Stadt, zum Thema: "Der Gesundheitsschutz im Konflikt mit dem Betäubungsmittelgesetz".

Thomas Kessler, Leiter der Abteilung Drogenfragen, Justizdirektion Basel-Stadt, zum Thema: "Diskussion weiterer Schritte eines nationalen Drug-Checking" und leitete nach seinem Referat die allgemeine Diskussion.

Patrick Walder, Journalist und Co-Autor zweier Bücher über Ecstasy aus Zürich (derzeit in Berlin tätig) und Günter Amendt, Sozialwissenschaftler und Sachbuchautor aus Hamburg referierten abschließend gemeinsam zum Thema: "Ecstasy & Co. - Alles über Partydrogen" bei gleichzeitiger Vorstellung ihres neuen Buches, daß unter obigen Titel im Rowohlt-Taschenbuch-Verlag in Hamburg erschienen ist.


Bericht zur Tagung:
 http://www.eve-rave.net/abfahrer/download/eve-rave/dc107.pdf

Rechtsgutachten BAG
Juristisches Gutachten für das Bundesamt für Gesundheit zu Rechtsfragen eines Ecstasy-Monitorings von Dr. Hansjörg Seiler im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit (BAG)
 http://www.eve-rave.net/abfahrer/download/eve-rave/ch91.pdf

Rechtsgutachten ZAGJP
Gutachten zu strafrechtlichen Fragen im Zusammenhang mit den Ecstasy-Testings von Prof. Dr. Peter Albrecht im Auftrag der Zürcher Arbeitsgemeinschaft für Jugendprobleme (ZAGJP)
 http://www.eve-rave.net/abfahrer/download/eve-rave/ch92.pdf


 

Zur Einstimmung: Texte zum Thema im Internet

Techno
Eine neue Kultur mit alten Traditionen, oder: Vom Urkult zur Kultur, oder: Techno und Drogen (Autor: Hans Cousto)
 http://www.eve-rave.net/abfahrer/download/eve-rave/techno.pdf

Safer House- und Technoparties
Technoparty, Technokultur und Drogenprävention. Referate und Ergebnisprotokolle der Arbeitsgruppe Safer House Parties von Eve & Rave e.V. Berlin.
 http://www.eve-rave.net/abfahrer/download/eve-rave/saferhouse.pdf

Drogeninduzierte und andere außergewöhnliche Bewußtseinszustände
Ein Bericht über Sucht und Sehnsucht, Transzendenz, Ich-Erfahrungen und außergewöhnliche Bewußtseinszustände (Autor: Hans Cousto)
 http://www.eve-rave.net/abfahrer/download/eve-rave/bewusstsein.pdf

Ecstasy als Genußmittel
Genuß, Kultur, Aufklärung und Bewußtsein (Autor: Hans Cousto)
 http://www.eve-rave.net/abfahrer/download/eve-rave/ecstasy_als_genussmittel.pdf

Drug-Checking - sinnvolles Instrumentarium der Drogenhilfe?
Dipl.-Arbeit für die Prüfung zum Erwerb des Akademischen Grades Dipl.-Sozialarbeiter/- Sozialpädagoge, eingereicht von: Axel Mähler (Eve & Rave Kassel), 8. November 2000
 http://www.eve-rave.net/abfahrer/download/eve-rave/dc100.pdf

Drug-Checking-Konzept für die Bundesrepublik Deutschland
erarbeitet im Herbst 1999 vom techno-netzwerk berlin für das Bundesministerium für Gesundheit
 http://www.eve-rave.net/abfahrer/download/eve-rave/dcm_april.pdf

Drogenkompetenz und Drogenmündigkeit  -  Psychonauten im Untergrund
Drogenkonsum ist nicht grundsätzlich ein Problem, dem entgegengewirkt werden muß, sondern der Konsum psychoaktiver Substanzen ist als Phänomen wahrzunehmen, das unter bestimmten Voraussetzungen in die Lebenswirklichkeiten der Menschen integrierbar ist und dort einen berechtigten Platz haben kann. Voraussetzungen hierfür sind Drogenkompetenz als Basis eines autonom kontrollierten, sozial integrierten und vor allem genußorientierten Konsums sowie Drogenmündigkeit als Ausgangspunkt von Wert- und Handlungskriterien zur Partizipation von Drogenkonsumenten am Kultur und Gesellschaftsleben. (Autor: Hans Cousto)
 http://www.drogenkult.net/?file=text002


Eve & Rave (Schweiz), Postfach 140, CH-4502 Solothurn   -   info@eve-rave.ch   -   http://www.eve-rave.ch


Berlin, den 17. September 2002
Redaktion Webteam Eve & Rave e.V. Berlin

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